Sandra Preisinger stellte einmal mehr ihre außergewöhnliche Ausdauer unter Beweis und sicherte sich beim diesjährigen RACA 300 einen souveränen Sieg.
In der Nacht von Freitag auf Samstag nahm sie die anspruchsvolle Herausforderung über 337 Kilometer und mehr als 5.000 Höhenmeter in Angriff. Start und Ziel des Rennens befanden sich in Linz. Die spektakuläre Strecke führte durch einige der schönsten Regionen Ober- und Niederösterreichs: Vom Mühlviertel ging es ins Waldviertel bis zum nördlichsten Punkt Österreichs, weiter über Rottal und schließlich über Zwettl, Grein und entlang der Donau zurück nach Linz.

Das Besondere am RACA 300: Es handelt sich um einen sogenannten unsupported Bewerb. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind völlig auf sich allein gestellt und müssen ihre Verpflegung – abgesehen von einem Base Camp – selbst organisieren. Betreuung von außen ist nicht erlaubt.
Sandra meisterte diese Herausforderung in beeindruckender Manier. Mit einer hervorragenden Zeit von 13 Stunden und 59 Minuten holte sie sich den Sieg mit rund 30 Minuten Vorsprung auf die nächstplatzierte Fahrerin. Die Freude im Ziel war dementsprechend riesengroß.
Besonders bemerkenswert: Noch nie zuvor war eine Frau auf dieser Strecke schneller unterwegs als Sandra Preisinger. Mit ihrer Leistung setzte sie ein eindrucksvolles Ausrufezeichen und schrieb ein Stück RACA-Geschichte.

Herzliche Gratulation an Sandra zu dieser außergewöhnlichen Leistung! 🥇🚴♀️👏